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Die Saat des Guten

Internationaler Frauentag – eine Stimme für die leise Saat.

Frauenkampftag

Der Internationale Frauentag oder Weltfrauentag heißt in Dänemark auch Kvindekampdagen – Kampf also, immer noch? Im Deutschen nennen wir ihn selten so, vielleicht trauen wir uns nicht.

Zu schnell taucht Kritik auf, wenn Frauen ihre Stimme erheben, dann heißt es etwa, der Feminismus würde zu weit gehen. Schön behandelt in der Spiegel-Kolumne von Margarete Stokowski: Natürlich ist er zu weit gegangen, schreibt sie.

Dabei gibt es  – daneben – viele Gelegenheiten, eine leise Saat zu säen.

Denn Großes fängt im Kleinen an, das Gute und das Böse.

Jeder Beitrag zählt

Für alle, die sich sicher fühlen vor Besetzungscouchs und schmierigen Fotografen, gibt es jeden Tag genug zu tun:

Es geht darum, nicht über einen Witz zu lachen, der auf Kosten von Frauen geht, und sich nicht über Gender Mainstreaming lustig zu machen, auch wenn es scheinbar alle tun.

Es geht darum, dass ein Junge genauso weinen darf wie ein Mädchen, und ein Mädchen darf ausrasten vor Wut.

Es geht darum, „das macht sie gut – für eine Frau“ so nicht stehen zu lassen.

Und die Kleidung von Politikerinnen ist nicht wichtig für ihr Amt.

So kann sie vielleicht eines Tages aufgehen, die Saat.

2 Kommentare

  1. hammer sagt

    Liebe Judith,
    JA, hoffen wir das und werden wir achtsam. Da bleibt nicht viel zu sagen. Nur nachzudenken, wie jeder selbst beitragen kann, und ob auch ein Boden erst mal durchgepflügt werden muss. Passt auch super zum Frühlingsanfang! Alles Liebe, sM

    • Judith Hammer sagt

      Liebe M, danke für den klugen Hinweis auf den Pflug. Im Yoga soll er ja harmonisierend und ausgleichend wirken… Alles Liebe zurück, J

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